About the album
Tony Malaby, Jozef Dumoulin and Samuel Ber explore music made of flow, pulses, textures, angles, memory, rotations, distances, intentions, proliferations, territories, speeds, changes of scale, intervals. Their taste for playfulness pushes them to redefine the music at every moment.
[Synecdoche : A figure of speech that consists in taking the part for the whole. Example: a sail for a ship.]
Samuel Ber’s compositions are similar to synecdoche: the imaginary territories they offer to the trio are in reality only fragments of a larger and deeper vision that the trio, through improvisation, creates, reveals and plays with in real time.Their new album was recorded at three different locations: at the music festival Jazzdor in Strasbourg, in a studio and at a private venue, both in Paris.
“The concert in Paris wasn’t supposed to be recorded, but an hour before it started, I had a sort of intuition that I should ask a friend to bring a recorder, so I did. The other recordings were done professionally, so the third one has a different sound color and quality. As with the first album we released, I had a lot of fun editing them together, switching between the three sources and manipulating the sound a tiny bit. Concerning the overall structure, I think my approach was more closely related to movie editing", says Samuel Ber, who wrote all the compositions.
With confidence, openness and patience, the trio navigates through composed and improvised sections. The result has the dynamic of a never-ending stream ofconsciousness, as a reviewer at the Klaeng Festival wrote in March 2024.
Tony Malaby, Jozef Dumoulin und Samuel Ber erforschen Musik, die aus Flow, Impulsen, Texturen, Perspektiven, Erinnerungen, Rotationen, Distanzen, Absichten, Wucherungen, Territorien, Geschwindigkeiten, Maßstabsänderungen und Intervallen besteht. Ihre Vorliebe für Verspieltheit motiviert sie dazu, die Musik in jedem Moment neu zu definieren.
[Synecdoche: Eine Redewendung, die darin besteht, den Teil für das Ganze zu nehmen. Beispiel: ein Segel für ein Schiff.]
Samuel Ber's Kompositionen ähneln der Synekdoche: Die imaginären Territorien, die sie dem Trio bieten, sind in Wirklichkeit nur Fragmente einer größeren und tieferen Vision, die das Trio durch Improvisation in Echtzeit erschafft, offenbart und mit der es spielt. Ihr neues Album wurde an drei verschiedenen Orten aufgenommen: beim Musikfestival Jazzdor in Straßburg, in einem Studio und an einem privaten Veranstaltungsort, beide in Paris.
„Das Konzert in Paris sollte eigentlich nicht aufgenommen werden, aber eine Stunde vor Beginn hatte ich so eine Art Eingebung, dass ich einen Freund bitten sollte, ein Aufnahmegerät mitzubringen, und das tat ich dann auch. Die anderen Aufnahmen wurden professionell gemacht, daher hat die dritte eine andere Klangfarbe und -qualität. Wie bei unserem ersten veröffentlichten Album hatte ich viel Spaß daran, sie zusammenzuschneiden, zwischen den drei Quellen zu wechseln und den Klang ein wenig zu manipulieren. Was die Gesamtstruktur angeht, denke ich, dass mein Ansatz eher mit dem Filmschnitt zu tun hatte“, sagt Samuel Ber, der alle Kompositionen geschrieben hat.
Mit Selbstvertrauen, Offenheit und Geduld navigiert das Trio durch komponierte und improvisierte Abschnitte. Das Ergebnis hat die Dynamik eines nie endenden Bewusstseinsstroms, wie ein Rezensent des Klaeng Festivals im März 2024 schrieb.